Fraunhofer Austria

09.06.2010
Fraunhofer sieht Strukturwandel in der Automobilindustrie - reif für elektrische Zukunft?

Die Elektromobilität kommt langsamer und in geringerem Umfang als erwartet. Dafür wird sie umso mehr die Produktions- und Logistikstrukturen der Automobilindustrie verändern. Anlässlich des Fraunhofer Kaminabends nahm Prof. Sihn zu den euphorischen Erwartungen der Öffentlichkeit Stellung.

Die Elektromobilität verändert nicht nur den Verkehr grundlegend, sondern auch die Strukturen der Automobilindustrie. „Elektromobilität muss systematisch, ganzheitlich als komplexes System verstanden und vorangetrieben werden”, sieht Prof. Wilfried Sihn, Geschäftsführer der Fraunhofer Austria Research GmbH einen umfassenden Strukturwandel auf die Automobilindustrie zukommen. „Elektromobilität ändert nicht nur das Mobilitätsverhalten der Menschen, sondern erfordert gänzlich neue Geschäftsmodelle. Darüber hinaus verändert sich mit den alternativen Antriebsarten die gesamte Wertschöpfungskette im Automobilbau.”

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14.04.2010
Fraunhofer-Studie Lean Office

Schlendrian im Büro - Studie belegt 30 Prozent Verschwendung in der Administration
Fast dreißig Prozent Verschwendung der Arbeitszeit in der Administration hat die Studie „Lean Office 2010″ der Fraunhofer Austria und des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung, IPA  bei Produktions- und Dienstleistungsunternehmen  aufgedeckt. Warum und wie dieses Defizit als Chance zur Produktivitätssteigerung verstanden werden kann, erklärt die neu vorgelegte Fraunhofer-Studie.

Wie schlank sind europäische Unternehmen in der Administration wirklich? Was wurde schon geleistet? Das waren die Kernfragen einer von der Fraunhofer Austria und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA durchgeführten Studie. Über 350 Unternehmen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und den angrenzenden CEE-Staaten haben sich an der Studie mit beeindruckenden Ergebnissen beteiligt: Nicht nur ihre eigene Einschätzung der Produktivität und Effizienz auch die daraus ableitbaren Chancen zu Einsparungen und Produktivitätssteigerung in der Administration zeigen hohen Handlungsbedarf.

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Bildtext (v.l.n.r.): Daniel Palm, Leiter Geschäftsbereich Produktions- und Logisitikmanagement Fraunhofer Austria, Felix Meizer, Leiter Prozessoptimierung Fraunhofer Austria, Oliver Schöllhammer vom Institut Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart sowie Wilfried Sihn, Geschäftsführer der Fraunhofer Austria Research GmbH.

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29.03.2010
Melzer PR nun fix mit Fraunhofer

Nach einigen Einzelprojekten im Jahr 2009 hat die Fraunhofer Austria Research GmbH (FAR) nun die Melzer PR Group mit der permanenten Pressebetreuung für Österreich beauftragt. Als Auftakt wird es am 14. April ein Pressegespräch zum Thema „Lean Office - Wie schlank sind europäische Unternehmen in der Administration wirklich?” geben.

Mit weltweit ca. 80 Einrichtungen sowie rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt Fraunhofer als die größte deutsche Forschungsgesellschaft. Mit der Gründung der hundertprozentigen Auslandstochter in Österreich will Fraunhofer ein Signal in Richtung der heimischen Wirtschaft setzen. Um die wissenschaftlichen Erkenntnisse in den Bereichen industrielle Produktion, Logistik oder Visual Computing an die entsprechenden Rezipienten in der Wirtschaft heranzutragen, bedarf es professioneller Kommunikation, ist Fraunhofer Austria-Geschäftsführer Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Wilfried Sihn überzeugt. Er lehrt bereits seit sechs Jahren als Professor an der TU Wien (Betriebstechnik und Systemplanung), steht dem TU-Institut für Managementwissenschaften vor und trat zuletzt immer wieder als Experte für Automobilproduktion und -logistik in Erscheinung.

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Rudolf J. Melzer, Geschäftsführer Melzer PR Group

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26.05.2009
Fraunhofer in Österreich

Die Fraunhofer-Forschungsgesellschaft, mit weltweit 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa, hat ab sofort eine neue Tochter: die Fraunhofer Austria Research GmbH. Unter dem Dach der neuen gemeinnützigen Gesellschaft arbeiten zwei Forschungsgruppen in Graz und Wien: Gemeinsam mit den dort ansässigen Technischen Universitäten entwickeln sie praktische Lösungen für Auftraggeber aus der Industrie.

»Forschung kennt keine Grenzen - das gilt auch für die Auftragsforschung«, erklärt Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft bei der Eröffnung der Fraunhofer Austria Research GmbH in Wien. »Innerhalb der letzten Jahre ist in Europa ein bedeutender Markt für Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen entstanden. Wer von diesem Markt profitieren will, der muss sich dem internationalen Wettbewerb stellen, Kontakte knüpfen sowie technologische Strömungen und Marktentwicklungen aufgreifen.« Die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft haben diesen Trend rechtzeitig erkannt: 2008 erwirtschafteten sie mit Auftragsforschung 52 Millionen Euro im europäischen Wirtschaftsraum, allein in Österreich waren es knapp 7 Millionen. Österreich ist damit der wichtigste Partner der Fraunhofer-Gesellschaft in Europa.

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