
ZV Spedition & Logistik

19.11.2009
Neue „Öko-Maut” fördert nur LKW, die es nicht gibt
Trotz eines leichten Anstiegs bei der Nachfrage nach Logistikdienstleistungen im 2. Halbjahr ist für die Speditions- und Logistik-Branche die Krise noch nicht ausgestanden. Erschwert wird die Erholung durch neue Kostenerhöhungen, insbesondere durch die „Ökologisierung” der LKW-Maut, die per 1.1.2010 gilt, aber niemandem etwas bringt. Denn, belohnt werden nur Fahrzeuge, die es de facto noch gar nicht gibt. Hingegen werden jene Transporteure bestraft, die erst vor kurzem auf saubere LKW umgestiegen sind.
Als Folge der gesunkenen Nachfrage nach Transport- und Logistikdienstleistungen aufgrund der Wirtschaftskrise rechnet die Speditionsbranche für dieses Jahr mit einem Minus von 20 Prozent. Oder wie es der Präsident des Zentralverbandes Spedition & Logistik, KR Dkfm. Harald Bollmann, anlässlich der Jahresbilanz formuliert: „Der Speditionsmarkt ist ein abgeleiteter Markt. Das heißt, so gut es unseren Kunden geht, so gut geht es uns Spediteuren.” Insbesondere die Einbrüche im heimischen Außenhandel haben sich negativ ausgewirkt. Allen voran spüren die Spediteure die Rückgänge der Exporte nach Süd- und Südosteuropa sowie nach Osteuropa und nach Großbritannien.

Bildtext (v.l.n.r.): Der Präsident des Zentralverbandes Spedition & Logistik, KR Dkfm. Harald Bollmann, mit Vize-Präsident Mag. Wolfram Senger-Weiss (Vorstandsmitglied der Gebrüder Weiss GmbH), Mag. Stefan Krauter, Umweltsprecher des ZV Spedition & Logistik (Geschäftsführender Gesellschafter cargo-partner GmbH), Dir. Günther Baumgartner, Präsidiumsmitglied des ZV Spedition & Logistik (Logwin Road + Rail Austria GmbH) und Mag. Andreas Demmer, Geschäftsführer des Zentralverbandes Spedition & Logistik.
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02.07.2009
Wirtschaftskrise trifft nun auch die Spediteure
Die Krise insbesondere der Investitionsgüterbranche wirkt sich nun auch auf die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen aus. Der Zentralverband Spedition & Logistik rechnet 2009 mit einem Rückgang von Minus 20 Prozent; Personaleinschnitte werden nicht zu verhindern sein. Ein Teil der Beschäftigten könnte über eine Arbeitsstiftung aufgefangen werden. Des Weiteren würde eine faire Ökologisierung der Maut positive Impulse setzen. Langfristig geht man von einer Erholung aus, da die Seefrachten von Rohmaterialen bereits wieder steigen.

Bildtext (v.l.n.r.): Mag. Andreas Demmer, Geschäftsführer des Zentralverbandes Spedition & Logistik, KR Alexander Friesz, Vorstand der Lagermax Lagerhaus und Speditions AG, KR Dkfm. Harald Bollmann, Präsident des Zentralverbandes Spedition & Logistik, sowie Walter Konzett Präsidiumsmitglied und Direktor Produktmanagement Landverkehr bei der Gebrüder Weiss GmbH
(Abdruck honorarfrei, Photo credit: Melzer PR)
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(Quelle: Zentralverband Spedition & Logistik)
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5.12.2008
Ungewissheit der Wirtschaft bei Logistikdienstleistungen spürbar
Der Zentralverband Spedition & Logistik gibt einen Ausblick auf die Folgen der Finanzmarktkrise. Die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen ist ein starker Indikator für die wirtschaftliche Stimmung. In einem Hintergrundgespräch gab der Zentralverband Spedition & Logistik eine Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung 2009.

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1.12.2008
Harald Bollmann neuer Präsident des Zentralverbandes
Spedition & Logistik
Alexander Friesz, Lagermax, und Wolfram Senger-Weiss zu Vize- Präsidenten gewählt. Bei der Generalversammlung des Zentralverbandes Spedition & Logistik wurde Kommerzialrat Dkfm. Harald Bollmann, 66, dieser Tage für die Periode 2008 bis 2010 zum neuen Präsidenten des Zentralverbandes Spedition & Logistik gewählt.

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