Internationales Wiener Motorensymposium 2027:„Call for Papers“ für Wiener Motorensymposium 2027 abgeschlossen
· Vielversprechende Einreichungen aus aller Welt zu Themen wie elektrische Antriebe, Speicher- und Batteriesysteme oder „Software Defined Vehicles“ (SDV)
· Große Nachfrage nach Ausstellungsflächen – bereits 80 Prozent gebucht
· Großmotoren zur Energieversorgung für KI-Zentren gewinnen an Bedeutung
Von 21. bis 23. April 2027 wird das 48. Internationale Wiener Motorensymposium vom Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) im Kongresszentrum Hofburg Wien ausgerichtet. Die Einreichfrist für Fachvorträge endete dieser Tage und es zeigt sich, dass die Themenvielfalt höher ist, denn je: „Wir sind beeindruckt von den vielen qualitativ hochwertigen Einreichungen, werden diese nun sichten und aus den besten ein spannendes Programm für 2027 zusammenstellen“, freut sich der Organisator des Symposiums, ÖVK-Vorsitzender Prof. Bernhard Geringer, über die vielfältigen Vortragsvorschläge aus aller Welt. Erfreulich sei auch, dass sowohl von den Herstellern der Kraftfahrzeuge („OEMs“) als auch von deren Zulieferern und Technologielieferanten spannende technische Themen eingereicht wurden. Neben Deutschland und anderen europäischen Ländern folgten dem „Call for Papers“ Firmen und Universitäten unter anderem aus Indien, China, Japan, Südkorea, aber auch aus UK und den USA.

Laut einer aktuellen Umfrage sei das Wiener Motorensymposium international betrachtet „die hochwertigste Tagung zum Thema automobiler Antriebe“. Das spiegelt sich auch bei den Einreichungen – die Frist endete per 30. 9. 2026 – wider: Das Spektrum der Themen reicht von elektrischen Antrieben und deren Komponenten, elektrischen Energiespeichern und Ladetechnologien bis zu verbrennungsmotorischen sowie Hybrid-Antrieben und deren Hauptkomponenten. Der Themenkreis erneuerbare Energien und Speicher, vor allem Batterietechnologien, steht ebenso im Fokus wie die gesetzlichen Rahmenbedingungen: CO2-Regulierung, Schadstoff-Minderung, Kreislaufwirtschaft.
Besondere Highlights werden neue Fahrzeug- und Mobilitätskonzepte sowie das Innovations-gebiet „Software Defined Vehicle“ (SDV) bilden. Aber auch der industriellen Transformation, inklusive Strukturwandel und Kooperationen in der Automobilindustrie, wird 2027 in Wien große Beachtung geschenkt.
Professionelles Networking
„Seit nunmehr beinahe 50 Jahren treffen sich die führenden Antriebstechniker, Entwickler und Ingenieure von allen maßgeblichen Unternehmen des globalen Automotive-Sektors hier bei uns in Wien, um aktuelle Entwicklungen und die daraus zu ziehenden Konsequenzen für die Industrie zu diskutieren“, verweist Professor Geringer auf die Bedeutung des professionellen analogen Networkings in einer von Online-Konferenzen und KI geprägten Welt. „Wir sprechen zum Beispiel über ‚Methanol als zukünftiger Energieträger‘ genauso wie über ‚Die Zukunft des PKW-Dieselmotors‘ oder das Thema ‚Leistungs- und Reichweitenexplosion bei BEV sinnvoll?‘ sowohl auf den Panels als auch in den Mittags- und Kaffeepausen und im Bereich der großen Fachausstellung in der Hofburg.“
Energieversorgung für KI-Zentren durch Großmotoren
Mit der Künstlichen Intelligenz gewinnen beim Internationalen Wiener Motorensymposium auch Themen wie „Resilienz der Energieversorgung“ (lokale Speicherung, Vehicle to Grid) oder die „dezentrale Energiebereitstellung für KI-Zentren durch Kraftwerke mit Großmotoren“ zusätzlich an Bedeutung und werden im April 2027 in Wien besprochen.
Fachausstellung bereits zu 80 % ausgebucht
Begleitend zum umfangreichen Vortragsprogramm in den historischen Räumlichkeiten gibt es für die Industrie die Möglichkeit, neue Technologien und aktuelle Informationen im Rahmen einer Fachausstellung in der Hofburg bzw. am Freigelände davor, zu präsentieren. „Für 2027 sind bereits 80 Prozent der verfügbaren Ausstellungsflächen vergeben“, zeigt sich Prof. Geringer sehr zufrieden darüber, dass die in Wien gebotene Kombination aus wissenschaftlichen sowie praxisnahen Vorträgen mit einer Fachausstellung, hochwertigen Networking-, Kultur- und Genuss-Möglichkeiten in der ganzen Welt nach wie vor gut ankommt.
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Kurzinformation zum Internationalen Wiener Motorensymposium und zum Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK)
Das Internationale Wiener Motorensymposium wurde in den 1970er-Jahren von Prof. Dr. Hans Peter Lenz, TU Wien, initiiert. Es fand 1979 zum ersten Mal statt und wird seit 1985 vom Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) ausgerichtet.
Der Österreichische Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) wurde 1985 gegründet und hat rund 750 ordentliche Mitglieder. Ziel ist die Förderung der sinnvollen Anwendung der Kraftfahrzeugtechnik. Durch wissenschaftliche Veranstaltungen will der ÖVK den Erkenntnisstand von Experten in der Automobil-Industrie und der damit verbundenen Zielgruppen erhöhen und fördern. Seit 2017 steht Prof. Dr. Bernhard Geringer dem Verein vor.
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