Braun Lockenhaus richtet mit Innovation Fokus auf Inklusion


der Stehtisch "one4two" von Braun Lockenhaus für stehende und sitzende Personen; Credit: Schneeweiss interior/Abdruck honorarfrei

Der burgenländische Traditionsmöbelhersteller Braun Lockenhaus setzt mit seinem jüngsten Produkt, dem neugeschaffenen Stehtisch „one4two“, auf Partizipation und Inklusion. Der neue Tisch hat neben der klassisch hohen Tischplatte auch eine niedrigere, auf der auch sitzende Personen – zum Beispiel jemand in einem Rollstuhl – ihre Getränke, Speisen und persönliche Gegenstände abstellen können.


„Die Entwicklung unseres ‚one4two‘-Tisches soll die Kommunikation auf öffentlichen Veranstaltungen, Kongressen usw. erleichtern“, erklärt Jochen Joachims, Geschäftsführer von Braun Lockenhaus. „Er ist mit seinen beiden Tischplatten in verschiedenen Höhen sowohl für stehende als auch für sitzende Besucher eines Events geeignet.“ Damit soll beispielsweise auch Rollstuhlfahrern endlich ermöglicht werden, bei Events, auf denen ausschließlich Stehtische zur Verfügung stehen, ihre Speisen und Getränke abstellen und so entspannter an der Kommunikation teilnehmen zu können.


Für die Produktentwicklung stellte man bei Braun Lockenhaus ein Team aus engagierten Partnern zusammen, um die Idee dieses zeitgemäßen Möbelstückes so nah wie möglich auf Kundenbedürfnisse abgestimmt zu entwickeln. Die Initiatoren und kreativen Köpfe hinter „one4two“ sind im renommierten Wiener Architekturbüro Pichler & Traupmann Architekten zu finden. Architekt Johann Traupmann: „Der one4two ist zwar unser bisher kleinstes Projekt, aber vielleicht das Wichtigste, denn es schafft einen neuen Zustand.“


Der „one4two“ soll Unterhaltungen ermöglichen aber auch die Bearbeitung von Dokumenten in öffentlichen Gebäuden, wie Krankenkassen, Behörden, Wahlkabinen, wo bisher nur klassische Stehtische zur Verfügung standen“, so Jochen Joachims weiter. Der aus nachhaltig gewonnenem Birkenholz gefertigte Tisch kann auf Wunsch mit widerstandsfähigem, pflegeleichtem Schichtstoff belegt werden.


Ein weiterer Akteur im Entwicklungsprozess von „one4two“ ist Hans-Jürgen Groß, Experte für Barrierefreiheit und Ehrenpräsident des ÖZIV Burgenland, der sich seit Jahren dafür einsetzt, dass es Menschen mit Behinderungen sowie älteren Mitmenschen möglich wird, am gesellschaftlichen Leben uneingeschränkt teilzunehmen. „Dieses inklusive Möbelstück macht ‚Sonderlösungen‘ für Menschen mit Behinderungen überflüssig und setzt neue Maßstäbe zum Netzwerken oder zur Unterhaltung für alle Menschen“, zeigt sich Experte Hans-Jürgen Groß begeistert.

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Link: www.braunlockenhaus.at

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